Dietrich Kittner zu Gast im Bürgerhaus Bornheim
Der große Saal im Bürgerhaus Bornheim ist, wie der Name nahe legt, GROß. "Ob der Saal voll wird?" war die bange Frage. Ein halb gefüllter Raum wäre den Zeitungen sicher eine Meldung wert. "DIE LINKE schätzt ihre Attraktivität falsch ein" oder "Nur 30 Leute wollten Dietrich Kittner" - so in der Art eben.
Da aber über 400 Besucher kamen und der Saal voll war, berichten die Zeitungen lieber weiter über imaginäre Massenaustritte als über eine gelungene Veranstaltung. Es waren übrigens nicht nur Ältere da, sondern auch viele junge Menschen. Die LINKE hat Zukunft!
Dietrich Kittner verarbeitet die Sprechblasen der neoliberalen Politiker gekonnt. "Ich bin älter als ich aussehe, ich habe in meinem Leben schon drei Jahrhundert Reformen erlebt". Folglich müssen die die Erfahrungen von Dietrich Kittner bis in das 17. Jahrhundert zurückreichen. Bei soviel Altersweisheit ist nur zu verständlich das er den Bemühungen seiner Krankenkasse, jegliche Korrespondenz aus Gründen der Effizienz nur noch elektronisch abzuwickeln, wenig abgewinnen kann. "Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe kein Emaille Anschluss, aber was halten Sie davon, ich rufe Sie an und ein Mitarbeiter tippt dann alles ein?" Hauptsächlich war es aber die bundespolitische Großwetterlage, der er einer Zäsur unterzieht...
Drei Zugaben forderte das Publikum ein, bevor es sich wieder in die eiskalte Nacht auf den Weg machte.
Die WK-38er möchten sich an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei Stefan Klee und allen RömerfraktionistInnen bedanken, die uns mit viel guter Laune und Know How bei der Oganisation geholfen haben. DANKE GenossInnen!

