Hessisches Linksaktiv-Seminar in Frankfurt
„Mit dem Konzept der Aktivierung haben wir die Möglichkeit ganz neue Leute für die Idee der LINKEN zu begeistern und aktiv als Unterstützer einzubinden“, so Mario Wolf, Aktivierungsverantwortlicher in Hessen, in seinem Eröffnungsvortrag zum Aktivierungskonzept. Nach einer Erwartungsabfrage, dem Vortrag von Mario und dem anschließenden Mittagessen beginnen die Workshops. Die TeilnehmerInnen hatten hier die Gelegenheit 2 der angebotenen 3 Workshops zu besuchen.
Im Workshop zum „Mapping“ lernten die Teilnehmenden die Technik der Kartografierung von Aktiven und Stadtteilen sowie den Umgang mit dem Programm Autoroute, welches ein unerlässliches Werkzeug dafür ist. Der Referent Joao Maia vom Linksaktiv-Team aus Berlin beantwortete geduldig die vielen Fragen zum Thema und nahm sich Zeit auch in die Details einzusteigen.
Gleich nebenan gaben Angela Grollmisch und Vadim Reimer eine Einführung in die direkte Kommunikation und aktivierende Ansprache. Im Fokus stand die Situation der Ansprache von Passanten am Infostand. Beleuchtet wurde hierbei im ersten Teil die non-verbale Kommunikation durch angemessene Körpersprache, sowie im zweiten Teil die verbale Kommunikation durch gezielte Fragestellung und aktives Zuhören. Auch hier lehnten sich die Teilnehmenden nicht zurück, sondern machten aktiv mit. Viele Fragen und Anregungen konnten aus dem Teilnehmendenkreis selbst geklärt werden, weshalb der Workshop einen großen Beitrag zum gegenseitigen Austausch leistete.
Währenddessen ging es im großen Saal um den etwas anderen Infostand und kreative Aktionsformen. Gabi Faulhaber erklärte den Teilnehmenden was eine Bodenzeitung ist und wie man mit dosierten Botschaften Menschen an den Stand bekommt. Auch der Spaß kam nicht zu kurz und so sorgten kleine Rollenspiele zwischen drin für Erheiterung.
Nach den Workshopphasen erklärten Mario Wolf und Luigi Wolf vom zentralen Linksaktiv-Team, wie man eine Aktiven-Gruppe vor Ort aufbauen kann und was man dabei alles beachten muss. Wichtig ist vor allem: die Aktiven direkt einladen, entweder telefonisch oder durch einen persönlichen Besuch und die Treffen locker gestalten. Also sich lieber weniger vornehmen und dann noch genug Zeit haben für eine ausführliche Vorstellungsrunde oder Gespräche nach dem Treffen.
In der Abschlussrunde bedankten sich dann die Teilnehmer für den Tag und auch die Organisatoren waren sehr zufrieden. Alles in allem war es eine gelungene Schulung, die die Teilnehmenden motiviert hat jetzt im Wahlkampf erst recht Aktive für DIE LINKE zu gewinnen und gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen.

