Warum Drogengebraucher und Drogengebraucherinnen die Linke. wählen sollten
Die LINKE will eine Regulierung des derzeitigen völlig „freien“ Cannabismarktes durch eine Bundesratsinitiative oder ein hessisches Modellprojekt, welches den Besitz, Erwerb, Anbau und Handel unter Berücksichtigung des Jugendschutzes legalisiert. Umsetzbare Modelle wurden bereits entwickelt.
Darüber hinaus setzt sich die LINKE ein für die Einführung einer Unterrichtseinheit „Genuss- und Rauschmittelkunde“ an den Hessischen Schulen als Teil einer glaubhaften Prävention durch objektive Aufklärung über mögliche Folgen des Drogenkonsums.
Die linke arbeitet kontinuierlich am thema Drogenpolitik und unterstützt verschiedene legalisierungsaktionen und -demonstrationen, so z. b. die Hanfparade in berlin und den global marijuana march in frankfurt, setzt sich für die Regelversorgung mit Diamorphin (kontrollierte Heroinabgabe) und drug – checking - projekte ein.
Die linke hat erkannt, dass die illegalisierung von cannabis und auch anderer drogen keine Probleme löst, sondern lediglich neue schafft und viel geld kostet. Dies will sie in Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen organisationen (z.b. dem deutschen Hanfverband und der grünen Hilfe) ändern.
Alle, die an einer fortschrittlichen und realistischen Drogenpolitik interessiert sind, sollten deshalb die linke wählen!
Helft mit, den krieg gegen drogen zu beenden!
Ingrid Wunn, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik
Weitere informationen unter www.linke-drogenpolitik.de

